Wasserschaden erkennen

Ein geplatztes Rohr sehen Sie sofort. Einen versteckten Wasserschaden erkennen Sie dagegen oft erst spät. Genau das macht ihn so gefährlich. Wasser sucht sich seinen Weg durch Wände, unter Estrich und hinter Fliesen. Tropfen für Tropfen. Monatelang. Bis die Bausubstanz leidet, Schimmel entsteht und die Sanierung deutlich aufwendiger wird. Wer die ersten Anzeichen kennt, kann früh reagieren und größere Schäden vermeiden.

Darauf sollten Sie achten

Wasserschaden erkennen: Diese 7 Warnsignale sollten Sie kennen

1. Die Wasserrechnung steigt ohne Grund.

Ihr Verbrauch hat sich nicht geändert, die Kosten schon. Das ist einer der zuverlässigsten Hinweise auf ein Leck, das Sie nicht sehen. Vergleichen Sie deshalb Ihre aktuellen Verbrauchswerte mit den vergangenen Abrechnungszeiträumen. Ein unerklärlicher Mehrverbrauch kann ein Hinweis darauf sein, dass unbemerkt Wasser austritt.

2. Ein muffiger Geruch, der nicht weggeht.

Feuchtigkeit in Wänden oder unter dem Boden riecht. Auch dann, wenn Sie die Quelle nicht finden. Bleibt ein muffiger Geruch trotz regelmäßigem Lüften bestehen, sollten Sie genauer hinsehen. Besonders aufmerksam sollten Sie werden, wenn gleichzeitig weitere Anzeichen wie Flecken oder Veränderungen an Wand und Boden auftreten.

3. Flecken an Wand, Decke oder Boden.

Verfärbungen, dunkle Ränder oder Wasserflecken zeigen, dass Feuchtigkeit dort ist, wo sie nicht hingehört. Beobachten Sie, ob sich die betroffene Stelle verändert oder größer wird. Ist die Ursache nicht sichtbar, kann eine professionelle Leckortung helfen, den Ursprung der Feuchtigkeit gezielt zu finden.

4. Putz blättert, Tapete wirft Blasen.

Wenn sich Farbe löst oder die Tapete sich wölbt, arbeitet dahinter oft Wasser. Auch abplatzender Putz oder Veränderungen an der Oberfläche sollten Sie deshalb nicht ignorieren. Treten solche Schäden ohne erkennbare Ursache auf, lohnt sich eine genauere Prüfung.

5. Der Wasserzähler läuft, obwohl alles zu ist.

Drehen Sie alle Entnahmestellen ab und beobachten Sie den Zähler. Bewegt er sich trotzdem, verlieren Sie irgendwo Wasser. Besonders bei einem versteckten Leck kann dieser einfache Test einen wichtigen ersten Hinweis liefern, obwohl an Wänden oder Böden noch nichts zu sehen ist.

6. Schimmel an trockenen Stellen.

Schimmel in einer Ecke, die eigentlich nie nass wird, deutet auf verborgene Feuchtigkeit in der Wand hin. Vor allem wenn keine offensichtliche Ursache erkennbar ist, sollte geprüft werden, woher die Feuchtigkeit kommt. Ein versteckter Wasserschaden kann dabei eine mögliche Ursache sein.

7. Warme Zonen am Boden.

Eine warme Stelle am Fußboden kann ein Leck in der Warmwasser- oder Heizleitung verraten. Fällt Ihnen ein ungewöhnlich warmer Bereich auf, der sich deutlich vom restlichen Boden unterscheidet, sollten Sie ihn im Auge behalten. Mit Thermografie können Temperaturunterschiede sichtbar gemacht und mögliche Leckstellen gezielter eingegrenzt werden.

Kostenspielig

Warum das versteckte Leck teurer ist als der Rohrbruch

Beim Rohrbruch handeln alle sofort. Beim schleichenden Leck vergeht Zeit. Genau die kostet Geld. Das Wasser zieht in Dämmung, Estrich und Mauerwerk. Es entstehen ideale Bedingungen für Schimmel. Und was als kleiner Defekt begann, wird zur Baustelle. Je früher Sie das Leck orten, desto kleiner bleibt der Schaden.

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Wie lässt sich ein versteckter Wasserschaden orten?

Die alte Methode war einfach. Man klopfte Wände auf, bis man das Rohr fand. Teuer, dreckig und oft am falschen Fleck. Wir arbeiten anders. Mit Elektroakustik hören wir das Geräusch austretenden Wassers. Mit Thermografie machen wir Temperaturunterschiede sichtbar. Mit Prüfgas spüren wir selbst feinste Undichtigkeiten auf. Das Ergebnis. Wir finden die Stelle punktgenau, bevor auch nur eine Fliese fällt.

Im Zweifel lieber früher anrufen

Ein Verdacht reicht. Sie müssen nicht warten, bis der Schaden sichtbar wird. Wenn eines der Anzeichen auf Sie zutrifft, lassen Sie es lieber einmal zu oft prüfen als einmal zu spät.

Häufig gestellte Fragen

Ein versteckter Wasserschaden bleibt oft lange unbemerkt. In unseren FAQs beantworten wir die wichtigsten Fragen dazu, woran Sie mögliche Anzeichen erkennen und wie ein Leck geortet werden kann.

Hinweise auf einen versteckten Wasserschaden können eine unerwartet höhere Wasserrechnung, muffiger Geruch, Flecken an Wand, Decke oder Boden, abblätternder Putz, Blasen in der Tapete, Schimmel an trockenen Stellen oder warme Zonen am Boden sein.

Ja. Wenn sich Ihr Verbrauch nicht verändert hat, die Kosten aber trotzdem steigen, kann das ein Hinweis auf ein nicht sichtbares Leck sein.

Verfärbungen, dunkle Ränder oder Wasserflecken zeigen, dass sich Feuchtigkeit an einer Stelle befindet, an der sie nicht hingehört.
Wenn alle Entnahmestellen abgedreht sind und sich der Wasserzähler trotzdem bewegt, geht irgendwo Wasser verloren.
Schimmel an einer Stelle, die normalerweise nicht nass wird, kann auf verborgene Feuchtigkeit in der Wand hindeuten.
Wir setzen dafür Elektroakustik, Thermografie und Prüfgas ein. Damit lassen sich Geräusche austretenden Wassers, Temperaturunterschiede und feine Undichtigkeiten aufspüren.
Wenn eines der genannten Anzeichen auftritt, empfehlen wir, den Verdacht frühzeitig prüfen zu lassen und nicht zu warten, bis der Schaden deutlich sichtbar wird.

Verdacht auf ein Leck?

Mehr zu unserer Leckortung finden Sie auf der Leistungsseite. Im akuten Fall erreichen Sie uns direkt über Kontakt und den 24h-Notdienst.